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Case Study: Wie ein Güteverfahren einem Unternehmen sechsstellige Kosten ersparte und warum kluge Entscheider heute anders rechnen

  • 17. Dezember 2025
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Case Study: Wie ein Güteverfahren einem Unternehmen sechsstellige Kosten ersparte und warum kluge Entscheider heute anders rechnen

In der Unternehmenswelt gibt es einen Kostenfaktor, der CFOs schlaflose Nächte bereitet: Rechtsstreitigkeiten, die Kapital binden, Risiken erzeugen und Projekte lahmlegen. Viele Unternehmen glauben, der Gerichtsweg sei alternativlos. Doch ein Blick in die Praxis zeigt, wer auf außergerichtliche Streitbeilegung setzt, spart nicht nur Zeit, sondern teils hunderttausende Euro.

Eine Fallstudie aus der Arbeit von CenaCom zeigt eindrucksvoll, wie groß dieser Hebel ist und warum ein Güteverfahren oft die wirtschaftlich klügste Entscheidung ist.

Wenn ein IT-Großprojekt zum Risiko wird

Das Szenario beginnt in einem mittelständischen Fertigungsunternehmen, das ein neues ERP-System (Enterprise Resource Planning-System) implementieren ließ, ein Projektvolumen von rund 1,2 Millionen Euro. Nach anderthalb Jahren war das Chaos perfekt: Verzögerungen, fehlende Funktionen, ungeklärte Schnittstellenprobleme.
Der Auftraggeber stoppte die Schlusszahlung, verlangte Schadensersatz für Produktionsausfälle. Der Auftragnehmer wiederum forderte die Begleichung offener Rechnungen. Streitwert: rund 500.000 Euro.
Ein klassischer Fall, wie er tausendfach vorkommt und ein Fall, der Unternehmen existenziell gefährden kann.

Was ein Gerichtsverfahren wirklich kostet – die bittere Rechnung

Bevor CenaCom eingeschaltet wurde, standen beide Seiten kurz davor, Klage einzureichen. Die Kostenanalyse zeigt, wie teuer dieser Weg geworden wäre:

  • Zwei Instanzen vor Landgericht und Oberlandesgericht
  • Gerichtskosten ca. 29.000 Euro
  • Anwaltliche Vertretung beider Seiten: 50.000 bis 60.000 Euro
  • Sachverständigengutachten, in IT-Prozessen oft unvermeidlich: 20.000 bis 50.000 Euro
  • Interner Aufwand (dysfunktionale Kosten): mindestens 20.000 Euro
  • Dauer: 3 bis 5 Jahre

Das Gesamtrisiko lag damit bei 120.000 bis 160.000 Euro, bevor überhaupt geklärt wäre, ob das ERP-System jemals funktioniert.
Für Unternehmen bedeutet das Kapitalbindung, Blockade des Projekt-Teams, Einschränkungen bei Bonität und Liquidität und keine Aussicht auf schnelle Lösung.

Der strategische Wendepunkt: Außergerichtliche Streitbeilegung

Der CFO des Auftraggebers entschied sich gegen die Prozesslawine und wandte sich an CenaCom, die staatlich anerkannte Streitbeilegungsstelle für effiziente, wirtschaftsorientierte Konfliktlösung.
Was dann geschah, zeigt die Kraft eines strukturierten Güteverfahrens:

Vorbereitung

In nur zwei Tagen führte der Mediator von CenaCom getrennte Gespräche mit allen Beteiligten. Ergebnis: Der Auftraggeber wollte keine gerichtliche Auseinandersetzung – er wollte ein funktionsfähiges System. Der Auftragnehmer wollte keine Rufschädigung – er wollte den Kunden halten.

Gemeinsame Verhandlungen

In zwei intensiven Mediationssitzungen, die auf zwei Tage aufgeteilt worden und einen Workshop-Charakter hatten, wurde nicht über Schuld gestritten, sondern über Lösungen verhandelt; mit Entscheidern und Technikern am selben Tisch!

Die Einigung

Statt Klage und Gutachter gab es eine Lösung, die beide Seiten voranbrachte:
Der Auftragnehmer übernahm zusätzliche technische Sprints zur Fehlerbehebung.
Der Auftraggeber bezahlte die offenen Rechnungen, abzüglich eines angemessenen Rabatts.
Die Umsetzung erfolgte innerhalb von acht Wochen.
Das ERP-System war drei Monate später voll funktionsfähig.

Der wahre Gewinn

Das Projekt lief erfolgreich weiter, ohne Schaden an Reputation, Kundenbeziehung oder Liquidität. Die Parteien haben gemeinsam eine Kostenersparnis von über 100.000 Euro erzielt.

Warum Güteverfahren wirtschaftlich überlegen sind

Unternehmen unterschätzen häufig den wirtschaftlichen Vorteil außergerichtlicher Streitbeilegung. Doch die Praxis zeigt:

  • Geschwindigkeit: Entscheidungen in Wochen statt Jahren
  • Liquiditätsschutz: Keine Rückstellungen, keine Prozesskosten
  • Unternehmensfokus: Management arbeitet weiter am Geschäft statt am Streit
  • Diskretion: Keine öffentliche Auseinandersetzung
  • Beziehungsmanagement: Kooperation statt verbrannter Erde

Mit CenaCom erhalten Unternehmen nicht nur eine schnelle Lösung, sondern eine Strategie, die wirtschaftlich sinnvoll ist und nachhaltig wirkt.

Rendite entsteht nicht nur im Vertrieb, sondern auch im Konfliktmanagement

Diese Case Study zeigt, was viele Unternehmen erst spät erkennen, dass ein klug gesteuertes Güteverfahren nicht nur eine Alternative zum Gerichtsprozess ist. Denn es ist oft der größte Effizienz- und Kostensparhebel im gesamten Unternehmen.
Während Prozesse Kapital vernichten und Jahre kosten, schafft CenaCom Lösungen, die Projekte retten, Beziehungen stabilisieren und sechsstellige Beträge sparen können.
Wenn Sie wissen möchten, wie viel Geld Ihr aktueller Konflikt kostet oder wie viel Sie durch ein professionelles Verfahren sparen können, sprechen Sie mit uns.

Mehr Informationen und Kontakt: https://cenacom.com/kontakt/

Weiterführende Informationen zur Case Study finden Sie hier:

AutorOliver Boltze • CenaCom
Rechtsanwalt und Wirtschaftsmediator mit Schwerpunkt auf Compliance, Geldwäscheprävention, ESG und nachhaltiger Unternehmensführung.

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